Rechte Aktivitäten in Hamburg 2026: Halbjahresbericht des Mobilen Beratungsteams veröffentlicht
Das Mobile Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Hamburg (MBT) hat seinen Halbjahresbericht für die ersten fünf Monate des Jahres 2026 veröffentlicht. Darin berichtet das Team von einem weiterhin hohen Aufkommen an Beratungsanfragen. Die Entwicklung des letzten Jahres setze sich fort.
Insbesondere im schulischen Kontext ist der Anteil der Beratungsfälle in Hamburg weiter gestiegen. Von offener NS-Verherrlichung, Radikalisierung von Schüler*innen bis zu rechtsextremen Positionen im Kollegium. Wie in den vergangenen Jahren stellt die Beratungsstelle fest, dass (extrem) rechte Ideologien quer durch alle Schulformen und Stadtteile auftreten. Auf der anderen Seite betont der Bericht auch das engagierte Eingreifen von Schüler*innen und Lehrer*innen, die sich nicht von einer rechtsextremen Drohkulisse einschüchtern lassen, sondern bei der Beratungsstelle Unterstützung suchen.
Als ermutigend beschreibt das MBT zudem die Bereitschaft von zivilgesellschaftlichen Initiativen, sich gegen die zunehmenden (extrem) rechten Aktivitäten in ihren Stadtteilen zu engagieren. Auch hierzu bietet das Team Beratungen an.
Weitere Analysen und Informationen gibt es im gesamten Bericht: Halbjahresbericht 2026